Anzahl der Spieler: 2-6 / Spieldauer: 60/80 Minuten / Ort: Wien / Preis: 19-30€ pro Person
Lustige Escape Room Geschichten - openthedoor.at

Lustige Escape Room Geschichten - openthedoor.at

27.05.2020

In den letzten 5 Jahren gab es in unserem Escape Game in Wien eine Reihe verrückt-lustiger Geschichten über Situationen, in denen wir einfach nicht aufhören konnten zu lachen. Hier sind ein paar der eigentümlichsten Momente, die wir erlebt haben. 

 

Vorweg eine kurze Erklärung - wir lachen nicht über unsere Spieler - bei keinem Spiel. Als Gamemaster möchten wir, dass die Teams Spaß haben und ihnen helfen, das Spiel zu beenden und Freude zu haben. Das Klischee "Wir sind so dumm, ihr lacht wahrscheinlich die ganze Zeit über uns" ist wirklich nicht wahr, nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Escape Räumen. Niemand hat etwas davon, wenn die Gruppe keinen Spaß hat. Als Gamemaster fiebert man mit der Gruppe mit und möchte ihren Erfolg. Tatsache ist aber,  dass fast jede Gruppe irgendwann im Spiel stecken bleibt oder einen Tipp braucht.

Zurück zum Thema: Wenn wir von unseren lustigsten Momenten erzählen, sprechen wir über wirklich lustige Ideen und Situationen, die wir beim Zusehen von Escape Spielen erlebt haben. Hier sind unsere absoluten Top 6:

6. Ist die Tür ein Hinweis im Escape Room in Wien? 

Wir waren uns nicht bewusst, dass dies so einfach sein würde, da keiner von uns in Betracht gezogen hat, dass jemand es WIRKLICH ausprobieren würde. Eine Gruppe spielte in unserem Spiel 'Die Zauberkraft des Magiers'. Irgendwann beschlossen sie, eine Tür von einem Türrahmen zu entfernen. Sicher, es ist möglich, nicht einmal eine große Sache, aber wer würde annehmen, dass jemand so etwas in Erwägung zieht? 

Also...Überraschung - es ist eigentlich nicht notwendig, die Tür aus dem Rahmen auszuhängen, um im Spiel weiterzumachen, und man erhält keine zusätzlichen Punkte für so eine Aktion. 

5. Kommunikationsproblem zwischen dem Escape Room Gamemaster und der Gruppe

Vor langer Zeit, als wir noch unseren ersten Raum "Illusion Room" hatten, war etwas passiert, das uns zum ersten Mal zum Lachen brachte, als wir die Gruppen beobachteten. Es gab ein Rätsel, bei dem einer der Spieler einen Spiegel an einer bestimmten Stelle oben am Schrank platzieren musste. Dazu sollten die Spieler auf einem Stuhl stehen, um den genauen Ort für den Spiegel zu sehen. Der Gruppe ging die Zeit aus und wir gaben ihnen einen Hinweis, damit sie vorwärts gehen konnten. Einer der Spieler hielt den Spiegel, platzierte ihn aber nicht richtig. Also sagte unser Spielleiter so etwas wie "Nimm den Spiegel und stell ihn auf den Schrank". Es gab keine richtige Reaktion, daher folgte ein weiterer Hinweis, um den ersten zu erklären: „Benutze den Stuhl und stelle ihn auf den Schrank“. Natürlich meinte der Spielleiter mit "ihn" den Spiegel. Aber der Spieler tat genau das, was ihm gesagt wurde: Er nahm den Stuhl und stellte ihn auf den Schrank. Wir wissen nicht, was dabei passieren hätte sollen. Aber wir hatten viel zu Lachen und eine Lektion für uns Spielleiter, immer sehr präzise mit Worten umzugehen und Hinweise zu formulieren.

4. Exit the Room mit dem Beauty-Salon verwechselt? 

Das ist, wie er Wiener sagt: “Eine grausige Geschichte”. Wirklich . Wir haben keine Ahnung, wie jemand das in unserem Escape Room tatsächlich tun konnte. Denn während eines Spiel zog ein Mann tatsächlich den Nagelknipser heraus und begann sich die Fingernägel zu schneiden. Genauer gesagt war das nicht irgendein Spiel, sondern es war während einer Teamveranstaltung. Er war mit seinen Kollegen dort und schnitt sich in unserem Fluchtraum die gottverdammten Nägel. Wir haben nicht geglaubt, was wir auf der Kamera sahen. Aber nach dem Spiel haben wir nachgesehen. Es war alles da. Wie gesagt - nicht der beste Arbeitstag.

3. Rette den Hund - aus dem Exit Game in Wien

Unser früheres Escape Room Game „Nachts im Museum“ hatte ein Einbruchsthema.  Als Gruppe sollte in das Museum eingebrochen und die sehr wertvolle Halskette von Kleopatra gefunden und gestohlen werden. Es war ein schönes Spiel, bei dem wir auch viele Kindergruppen zu Gast hatten. Einmal rief mich eine Mutter von einer dieser Gruppen an und erzählte mir am Telefon, wie wunderbar und lustig das Spiel war und dass die Kinder und sie sich sehr über diesen aufregenden Nachmittag gefreut hatten. Ich habe ihr für das Feedback gedankt, aber sie war noch nicht fertig. Bevor sie das Telefonat beendete, versuchte sie mir noch einen Rat zu geben: Ich sollte darüber nachdenken, das Thema, das durch das Stehlen negativ behaftet sei zu ändern, damit die Kinder nicht nur Spaß hätten, sondern auch etwas lernen und einen zusätzlichen Wert gewinnen könnten: Wie wäre es z.B: einen Hund zu retten? 

Ich war sprachlos und konnte nur irgendwie herausbringen, dass wir mit Sicherheit über diese außergewöhnliche Idee nachdenken würden.

2. Der Held des Abends

Paare sind in Escape Games nichts Ungewöhnliches - zugegebenermaßen: Es ist eine wunderbare Idee, sich in einem Escape The Room-Spiel besser kennenzulernen. Viel ausgefallener als Kino oder nur Essen - denn hier muss man denken und kommunizieren. Wir haben einen eigenen Blog zu diesem Thema geschrieben. Wenn ihr mehr dazu wissen möchtet, könnt ihr hier nachlesen(https://openthedoor.at/de/blog-Ideen-erste-date-Wien/).

Wie auch immer, da war einmal ein junger Mann, der mit seinem Date kam. Sie spielten unser Escape Spiel “Die Drachenhöhle”  und waren ganz okay. Sie sahen aus, als hätten sie Spaß gehabt und es genossen. Es schien tatsächlich so, als hätten sie ihre Zweisamkeit während dieses Life-Adventures gut gefunden. So weit, so gut. 

Ihr müsst wissen, dass meine Erinnerung an Gesichter ziemlich gut ist (und wir haben Fotos von den Teams für unsere Facebook-Seite gemacht). Ihr könnt euch daher sicher meine Überraschung vorstellen, als der Typ nur wenige Wochen später wieder kam. Gleicher Typ. Gleiches Spiel - anderes Mädchen.

Ich muss sagen, er hat es wirklich gut gemacht, viele Rätsel gelöst und seine Intelligenz und seine Mastermind unter beweis gestellt. Natürlich habe ich nichts gesagt.  Ich habe mich nur gefragt, ob ich ihn bald wiedersehen werde? Sicher ist diese Art von Spielern gut fürs Geschäft. Vielleicht sollte ich anfangen, eine Provision zu verrechnen? :)

1. Einer geht noch - das Beste kommt zum Schluss 

Während des Verfassens dieses Blogposts ist mir noch eine letzte Geschichte eingefallen, die ziemlich unglaublich, aber wahr ist und die ich euch nicht vorenthalten möchte. 

Ein Freund kam uns in Wien besuchen. Er wohnt in Schottland. Natürlich wollten wir auch, dass er unser Escape Spiel in Wien ausprobiert. Gesagt, getan. Am Ende gab es wie für alle Teams ein Foto. Unser Freund, der zugegebenermaßen einen eigenen Sinn für Humor hat, machte ein Bild in unserer Folterkammer und postete es auf Facebook. Es zeigte ihn am Boden sitzend, mit Ketten und Blut um ihn herum. Am Abend begann er mit seiner Freundin zu schreiben und fragte sie, ob sie das Bild gesehen habe. Er sei gekidnappt worden und man müsste Lösegeld für ihn bezahlen. Wir hatten Spaß, denn die Freundin reagierte wirklich lustig: sie fragte nach, ging zuerst auf die Blödelei ein, schien noch mehr Scherze machen zu wollen, schlussendlich wirkte sie jedoch ein wenig besorgt und verzweifelt…. 

Die Geschichte endete mit einem Anruf über Facetime mit einem Schottischen Polizeibeamten, der sich vergewissern wollte, dass unser Freund auch wirklich wohlauf und nicht entführt worden sei, nachdem die Polizei einen verzweifelten Anruf einer jungen Frau erhalten hätte, in dem sie letzteres berichtet habe… 

Ich schwöre, die Geschichte ist wahr. Sie rief nicht mal vorher ihn an, um sich zu vergewissern, sondern direkt bei der Polizei. In Schottland. Nun ja. Die beiden waren übrigens nicht allzu lange zusammen. 

Und welche Geschichte gefällt euch am besten? Dies ist nur ein kleiner Teil unserer Sammlung lustiger Momente als Spielleiter. Ich werde gerne bald mehr von meinen Erlebnissen als Gamemaster in einem Open The Door - Spiel in Wien mit euch teilen. Wie ist es mit Euch? Habt ihr etwas Ähnliches erlebt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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